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Von: bassistance.de
Problem Factory
With some background in Java, this is a lot of fun:
And also very sad, considering that there’s code with an actual ProblemFactory (that extend’s a DefaultProblemFactory):

Von: blog.about-music.de
Kostenlos und sehr gut: Shoegaze/Postrock aus Brisbane von Ektoise – #musicmonday No. 18
Um ehrlich zu sein: Für mich klingen die meisten aktuellen Postrock/Shoegaze Bands gleich. Vielleicht liegt es ja daran, dass das Genre per definitionem nicht viele Varianten zulässt, aber mir fällt es schwer dort Interpreten, Alben und so etwas wie einen persönlichen Stil dingfest zu machen. Sobald der Krempel ordentlich produziert ist, verliert er in meinen Ohren jegliche Individualität. Das soll gar nicht abwertend gemeint sein: Ich lasse mich hin und wieder durchaus sehr gerne von diesen wuchtigen Klangwänden überrollen, nur – wenn sie vorüber sind, bleibt wenig davon bei mir hängen.
Ektoise aus Brisbane/Australien sind anders. Ihr letztes Jahr erschienenes zweites Album Kiyomizu war eines der ganz wenigen Alben dieser Art, das dauerhaft auf meinem Media Player aufgespielt blieb und das ich immer wieder angehört habe. Ich empfinde es so, als würden Ektoise ihre Nummern variantenreicher gestalten: Sie loten facettenreicher Stimmungen aus, kennen verschiedene Grade an Düsternis, verschiedene Grade an Aggressivität und verschiedene Grade an Lautstärke (nicht nur Laut und Leise) – das lässt ihre Musik auf mich deutlich weniger gleichförmig wirken.
Wer es also letztes Jahr versäumt hat, “Kiyomizu” herunterzuladen, sollte dies nachholen, wenn er ab und zu etwas Freude an Shoegaze/Postrock-Krams hat. Das Album gibt es nach wie vor als kostenlosen Download:
Und wem gefällt, was er da zu hören bekommt, der sollte unbedingt auch die brandneue Live-Veröffentlichung Live at at the Beetle Bar herunterladen, natürlich auch kostenlos, auf der ihre Kompositionen noch etwas dreckiger, roher und ungeschliffener klingen:
Empfehlenswert sind auch die Singles (v.a. die Single Remember Well) und Remixe der Band, unbedingt entdeckenswert ist auch der Band-Spin-Off Departures, bei dem Jazz mit Kammermusik und Postrock kombiniert wird.
Auch von Departures gibt es ein → kostenloses Album.
Von: bassistance.de
Somebody Get Tony!
Here’s a music video with five people playing on one guitar and singing along:
http://www.youtube.com/watch?v=d9NF2edxy-M
Its apparently pretty popular right now, but its also fun to watch and I like the song. Its popular enough that someone made a pretty fun parody:
http://www.youtube.com/watch?v=IwPHy17Iu6E
Somebody get Tony!
Von: Das Italienblog
Sanremo 2012, Nachlese – Part II: Arisa – La notte
Die vielleicht größte Überraschung des 62. Festival della Canzone Italiana aka. Sanremo 2012 war für mich die Sängerin Arisa. Ich hatte die junge Süditalienerin als äußerst skurrile, aber wirklich nicht sonderlich geschmackssichere, teilweise sogar extrem nervtötende Interpretin nichtssagender, auf altmodisch getrimmter Ohrwurm-Lieder kennengelernt. Beim Publikum kam sie damit allerdings ziemlich gut an: Sie hatte bei Sanremo 2009 den Nachwuchswettbewerb mit einer elend nervigen Nummer gewonnen und wusste sich im Folgejahr bei den Big mit einer ähnlich gearteten Nummer ebenfalls gut in Szene zu setzen. Vielleicht bin ich zu alt für diese Art von Ironie? Ich fand sie in Vergangenheit auf jeden Fall ziemlich schrecklich.
Doch mit der schön arrangierten Ballade “La notte” konnte sie mich wirklich überraschen – und überzeugen. Was bei ihren bisherigen Auftritten in Sanremo völlig unterging, ist ihre wirklich exzellente Stimme. Unterstützt vom Progressive-Rock-Helden Mauro Pagani (PFM u.a.) konnte sie mit ihrem zeitlosen Song und einem unprätentiösen Auftritt bei mir vor allen anderen Frauen punkten. Ihr zweiter Platz in der Endabrechnung am Finalabend geht wirklich in Ordnung, gerade wenn man bedenkt, wofür das Festival eigentlich steht (denn es heißt »della canzone italiana«, nicht »dei cantanti italiani«): Hier stand das Lied und nicht die Extravaganzen der Sängerin im Mittelpunkt. Sicher, es ist nur eine typisch italienische Ballade – aber es ist eben eine Ballade, für die man sich nicht fremdschämen muss, weil sie völlig unkitschig bleibt.
Von: Das Italienblog
Sanremo 2012, Nachlese – Part I: Eugenio Finardi – E tu lo chiami Dio
Das 62. Festival della Canzone Italiana aka. Sanremo 2012 ist Geschichte, die Gewinner sind gekürt, die Skandale sind ausgekostet, die Kritik beruhigt sich langsam. Unterm Strich bleibt ein es ein durchschnittliches Festivals mit vielen mediokren Songs, wenigen Highlights aber immerhin auch weniger Totalschäden (anders als in den letzten Jahren). Auf ihre trashige Art fand ich die blöde, peinliche Discopop-Nummer von Gigi D’Alessio und Loredana Berté sogar weniger schlimm (im Sinne von nervig und peinlich), als die vergleichbaren Beiträge der letzten Jahre von Patty Pravo, Al Bano (Sanremo 2011) oder – ganz ganz schlimm – Pupo, Emanuele Filiberto e Luca Canonici und Povia (Sanremo 2010).
Auf der anderen Seite bleibt die Siegerin Emma, deren Lied “Non è l’inferno” mich nur am letzten Abend zumindest ein wenig packen konnte, die ich aber schnell vergessen werde und zwei oder drei Songs, die mir aus unterschiedlichen Gründen ganz gut gefallen haben. Diese Songs möchte ich an dieser Stelle, sozusagen als Wiedereinstieg ins Blog vorstellen.
Den Anfang macht der Cantautore Eugenio Finardi, der mit dem musikalisch ungewöhnlichsten Song des Festivals “E tu lo chiami Dio” bei mir stark punkten könnte. Zumindest am ersten Abend schaffte es der alte Rebell Finardi auch den schwierigen Gesangspart bravourös zu meistern. In der Endabrechnung belegte Finardi den zehnten und letzten Platz des Finalabends.
Von: bassistance.de
Multimediatreff und Workshops am 23. und 24. März
Am 24. März findet der nächste Multimediatreff (MMT) in Köln statt. Die Konferenz gibt es schon länger, das hier wird immerhin Ausgabe 29, es ist aber erst der zweite mit Schwerpunkt HTML5. Das Programm ist zwar noch nicht ganz fertig, es gibt aber jetzt schon einige interessante Themen. Am Nachmittag werde ich dort auch über “Pitfalls and Opportunities of Single Page Applications” erzählen. Im Prinzip derselbe Vortrag den ich auf der jQuery UK Konferenz gehalten habe, allerdings ist hier doppelt so viel Zeit, es wird also einiges mehr abgedeckt.
Am 23. März, den Freitag vorher, gibt es ebenfalls im Mediapark drei Workshops, die im Rahmen des Multimediatreffs angeboten werden. Neben “CSS3 und Tools” von Jens Grochtdreis und “Web Application Hacking” von Mario Heiderich, gibt es dort “JavaScript Application Development” von mir. Plätze sind limitiert, die ersten 10 gibts zum Early Bird Preis. Wer also z.B. etwas über Handlebars und socket.io lernen will, sollte die Gelegenheit nutzen!
Von: blog.about-music.de
Kostenlos und sehr gut: The Darcys covern das Album “Aja” von Steely Dan – #musicmondayonafriday
Steely Dan gehören, der eine oder andere meiner Leser weiß es, zu meinen Lieblingsbands. Ihre Mischung aus Rock, Pop, Funk, R&B und Jazz war in den Siebzigern eine ziemlich eigene Geschichte. Die sieben Studioalben der ersten und wichtigsten Bandphase von 1972-80 Can’t Buy A Thrill (1972), Countdown to Ecstasy (1973), Pretzel Logic (1974), Katy Lied (1975), The Royal Scam (1976), Aja (1977) und Gaucho (1980) gehören zu den besten (und bestproduzierten) Alben der Dekade und klingen auch heute noch absolut makellos. Und obwohl Steely Dan in gewisser Weise tief in der Musikkultur der 1970er Jahre verwurzelt waren, klingt ihre Musik absolut zeitlos, auch nach über 30 Jahren.
Unter diesen sieben großartigen Alben sticht das sechs Album Aja (gesprochen wie Englisch “Asia”) )noch einmal hervor. Sieben perfekte Songs, perfekt arrangiert und produziert, aufgenommen von einigen der besten Musiker, die damals aktiv waren (unter anderem Lee Ritenour, Larry Carlton, Steve Gadd, Jim Keltner und Wayne Shorter). Darf man so einen Geniestreich covern? Kann man das überhaupt auf eine vernünftige Art und Weise oder gibt man sich nicht automatisch der Lächerlichkeit und den wüsten Protesten der Fans preis?
Nun, die kanadische Band The Darcys hat genau dies getan: Sie haben das komplette Album gecovert in dem sie die sieben Songs des Albums (1. Black Cow, 2. Aja, 3. Deacon Blues, 4. Peg, 5. Home at Last, 6. I Got The News, 7. Josie) entjazzt, entfunkt, entpopt und sie in ein zeitgemäßes Rock-Soundbild gesteckt haben. Ohne den Groove, der unwiderstehlichen Rhytmussektion mit dem starken Jazz-Appeal des Originals und gleichzeitig ohne wirklich viel zu den Arrangements hinzuzufügen haben sie den Rockklassiker völlig neu beleuchtet. Das Ergebnis ist überraschend: Überraschend gut und überraschend düster und schwermütig, fast ein wenig so, als ob sich Radiohead sich im tiefsten kanadischen Winter mit Steely Dan beschäftigt hätten. Statt zu versuchen den Steely-Dan.Sound zu kopieren (und damit grandios zu scheitern, haben The Darcys dem Album eine Seite abgewonnen, die wohl kaum jemand dem Songmaterial zugetraut hätte.
Auf der Website gibt es übrigens auch das ebenso empfehlenswerte Debütalbum den Darcys mit Eigenkompositionen, ebenfalls als kostenlosen Download. Wer die Band unterstützen möchte, kann dort auch die Lossless Audio Dateien oder die jeweiligen Vinyl-Ausgaben der beiden Alben bestellen. Im Porto deutlich günstigere CDs gibt es allerdings (bisher) nicht.
Von: blog.about-music.de
Kostenlos und sehr sehr gut: Dritte Live-EP von Dead Can Dance – #musicmondayonatuesday
Zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen verschenken Dead Can Dance eine Live-EP als Teaser zur anstehenden Welt-Tournee und als Appetithappen zum kommenden Album (!). Auf Teil 3 der “Live Happenings” hört ihr unter anderem eine schöne Live-Fassung eines ihrer bekanntesten Stücke ‘Saltarello’ und dem epischen ‘How Fortunate The Man With None’. Der Download kommt natürlich wieder in bestmöglicher MP3-Qualität (320 kbps) daher, und ist selbstverständlich wieder kostenlos … und wirklich wieder sehr, sehr, sehr, sehr gut.
Wieder trennt euch nur eine eMail trennt euch vom Download:
PS. Wer die Downloads der ersten beiden Teile der “Live Happenings” verpasst hat, kann das immer noch nachholen (was ich wirklich jedem sehr empfehlen möchte), s. Link zu meinen Artikel unten ↓.
Von: bassistance.de
About planning
“[...] plans are useful, in the sense that they are proof that planning has taken place. The planning process forces people to think through the right issues. But as for the plans themselves, [they just don't work in practice]” – from Made To Stick by Chip and Dan Heath
This provides a nice answer to the odd notion that being agile is an excuse to do away with all planning. It explains the intuition that planning itself is useful, even if plans aren’t.
I’ve only just started reading that book, but odds are good that there’s plenty more gems in it like this one. Thanks to Glen Lipka for the recommendation.
PS: I had to cripple the quote a bit, especially at the end, for it to make sense outside of the book’s context.
Von: blog.about-music.de
Kostenlos und sehr gut: Zeuhl + elektronische Musik der 1970er + düstere Soundtracks = Ga’an
Wer den düster-bedrohlichen Progressive Rock italienischer Horrorsoundtracks (à la Goblin), pulsierenden Zeuhl (à la Magma) und die hypnotische elektronische Musik aus Deutschland (à la Popol Vuh) mag, der sollte unbedingt in die Musik der US-amerikanischen Truppe Ga’an hineinhören, deren erstes Album man kostenlos beim Free Music Archive herunterladen kann.
Die aus Chicago stammende Band um Sängerin Lindsay Powell und Drummer/Komponist Seth Sher veröffentlichte ihr Debüt ursprünglich als Cassette (!), die digale Ausgabe des immerhin 40 Minuten langen Albums versahen sie freundlicherweise mit einer freien CC-Lizenz und gaben die Dateien zum kostenlosen Download frei.
