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Ein Abend mit Charly Heidenreich: Sein Leben mit der Musik. - Von den Anfängen einer Leidenschaft bis zur FreakShow

Musikorganisator Charly Heidenreich kennen viele, Einheimische aus Würzburg wie auch die oft von weither angereisten Besucher seiner Festivals. Diejenigen, die ihn bei seinen zahlreichen Einzelkonzerten und jährlichen Festivals im Rahmen seiner FreakShow seit Sommer 1994 als Bandansager und quirligen Umherwetzer, der überall ist und trotzdem für jeden ein nettes Wort parat hat, erlebt haben, wissen, wie sehr er das, was er dort auf die Bühne bringt liebt, wie sehr er selber ganz seine Veranstaltungen ist.
[progrock-dt] war dabei, als Charly für den Würzburger Musik-Talk „My favourite tracks“ Rede und Antwort stand, und aus dem Nähkästchen seines Lebens plaudernd die Entwicklungen seiner großen Leidenschaft, des Progressive Rock, Revue passieren ließ.


Foto: Lutz DiehlMusikorganisator Charly Heidenreich kennen viele, Einheimische aus Würzburg wie auch die oft von weither angereisten Besucher seiner Festivals. Diejenigen, die ihn bei seinen zahlreichen Einzelkonzerten und jährlichen Festivals im Rahmen seiner FreakShow seit Sommer 1994 als Bandansager und quirligen Umherwetzer, der überall ist und trotzdem für jeden ein nettes Wort parat hat, erlebt haben, wissen, wie sehr er das, was er dort auf die Bühne bringt liebt, wie sehr er selber ganz seine Veranstaltungen ist. Fast möchte man zuweilen meinen, man hätte das Privileg, auf einer Privatparty Charlys mit dabeisein zu können, so sehr hat es den Anschein, als mache er diese Konzertreihe auch für sich selbst. – Und vermutlich ist dem auch so.

Anfang Dezember 2012 bot sich für interessierte FreakShow-Gänger die Gelegenheit, Charly im Rahmen der regelmäßig über die Wintermonate in und um Würzburg stattfindenden Kulturtalkabende „My favourite tracks“ erleben zu können, bei denen Kulturschaffende aus dem Würzburger Raum ihre 10 Lieblingsstücke (bzw. 10 für sie bedeutende Stücke) mitbringen und sich, diese als Aufhänger nutzend, daran ein Gespräch zwischen Moderator Dennis Schütze und seinem Gast entspinnt.

Heidenreich an diesem Abend über ‚seine’ Musik reden zu hören, mutet wie eine Reise in die Vergangenheit an, denn als Jahrgang 1953 war es ihm möglich, die Entwicklung der Beatmusik zum Progressive Rock von Anfang mitzubegleiten, mit all der Neugierde und Leidenschaft, die einem Heranwachsenden innewohnend ist. Und so sind dies, beginnend mit den mittleren 1960er- bis Ende der 1970er-Jahre, jene Jahre, in denen Heidenreich sein Musikreich für sich entdeckte und die seither alles weitere beeinflußten. Entsprechend war es auch nicht verwunderlich, daß seine Trackauswahl nicht über das Jahr 1977 hinausging; gleichwohl waren die 10 mitgebrachten Stücke kein belangloser Griff in den gewaltigen Fundus seiner Plattensammlung, sondern hinter jedem einzelnen steckte eine mehr oder minder bedeutungsschwere Anekdote. – Man konnte jedoch mitunter den Eindruck gewinnen, daß Heidenreich, so redselig er dort saß und aus dem Nähkästchen seiner Erinnerungen plauderte, zu jedem Stück von jedem Album seiner Sammlung eine Anekdote hätte hervorziehen können.

Etwas, das sich bereits nach kurzer Zeit des Gesprächsabends abzeichnete war, wie bedeutsam die Aneinanderreihung vieler kleiner Umstände für ein Leben sein können, denn geboren 1953 in einem kleinen Ort in der Rhön unweit der Zonengrenze, kam dieser zusammen mit drei weiteren Nachbarorten erst wenige Zeit vor Heidenreichs Geburt von Thüringen zu Bayern. Ein Glück für ihn und seine spätere Leidenschaft; dennoch gestaltet es sich in ländlichen Gegenden immer schwieriger als in Städten, sowohl an die Musik heranzukommen, wie auch Mithörer und damit Austausch zu finden. Mit dem Umzug nach Neustadt bei Coburg im Jahr 1966 änderte sich dies und Heidenreich konnte nicht nur leichter an Tonträger gelangen, sondern auch in Kontakt zu anderen gleichgesinnten Musikhörern sowie Musikern treten (der ‚Burner’ zu jener Zeit: der Iron Butterfly-Evergreen „In A Gadda Da Vida“, der von allen fünf lokalen Diskotheken rauf- und runter gespielt wurde). Als weiterer Glücksfall für seine musikalische Hörerfahrung erwies es sich, daß Vater Heidenreich Charly regelmäßig mit ausrangierten Singles aus Jukeboxen versorgte, was ihm Bands wie die Beatles, Rolling Stones und Kinks näherbrachte.

Eine Art Urknall aber war jener Abend, zu einer Zeit, als seine „Mädels- und Diskosozialisation fast abgeschlossen“ war, als in der Disko während der Tanzpause zwischen zwei Stücken „For the Sake of Anyone“ von den Good Rats (von deren gleichnamigem 1969er-Debütalbum) gespielt wurde, denn dieses begeisterte ihn nachhaltig: es bot Dynamiksprünge, konzertante Arrangements, „beseelten Gesang“ und nahm damit vieles vorweg, was später zum Kern seiner Musikleidenschaft werden sollte. Spätestens ab diesem Erlebnis war es um Charly geschehen und er setzte alles daran, immer weiter die verborgenen Schätze der ihn zunehmend mehr interessierenden, komplexer werdenden Rockmusik zu bergen, die zumeist außerhalb des recht spießigen Deutschlands der späten 60er-Jahre entstanden. — Ein Unterfangen, das in Anbetracht der technischen (Bezugs-)Möglichkeiten und des gering (vielmehr: gar nicht) zu nennenden Verbreitungsgrads alternativer Rockströmungen, viel Leidenschaft erforderte:

Foto: Julian WichHeidenreich berichtet von heimlichen Hörsessions unter der Bettdecke in jüngeren Jahren, um dort die mitgehörten englischen Texte in Lautschrift – seine Erstsprache war Latein – mitzuschreiben, von der großen Wichtigkeit des Hörens von Mittelwellensendern wie AFN, Europawelle Saar und Radio Luxemburg mit ihrem verrauschten Empfang, der dem gehörten Objekt der Begierde nochmals etwas kryptisch Unklares verschaffte — und von nächtlichen Hörsessions in fortgeschrittenerem Teenie-Alter, da zum Beispiel Radio Luxemburg nachts zwischen zwei und drei Uhr ganze Alben spielte, von denen selbst Plattenhändler bzw. deren Kataloge nichts wußten und diese entsprechend auch nicht beschaffen konnten. Überhaupt: das Entdecken der Bands war das eine, das Hören-Können das andere und wiederum noch eine Stufe komplizierter gestaltete sich zu jener Zeit das Herankommen an den physischen Musikträger. Was also tun? Musik-Direktimporte gab es so gut wie keine und wenn die Bands auch in Deutschland einen Vertrieb gefunden hatten, lag oftmals eine große Zeitspanne zwischen ihrem Erscheinen im Herkunftsland (natürlich v.a. Großbritannien als Quelland des Progressive Rock) und der Veröffentlichung in Deutschland.
Auf das Tätigwerden der großen Musiklabels wollte Heidenreich entsprechend nicht warten, schließlich — und das wird selbst heute, in Zeiten kürzestmöglicher Beschaffungswege durch das Netz, wohl niemand negieren können — möchte die Musikleidenschaft gerade zu ihrem Beginn zügig befriedigt sein. Also tat er, was er im Grunde heute noch tut: wo immer es geht für ‚seine’ Musik werben, sie ins Gespräch bringen. Der Erfolg dieser Methode kam denn auch schon bald: Das Album Fandangos In Space (von welchem er den Titel „Bulerías“ spielen läßt) der britischen Band Carmen (1973) hatte es ihm angetan, doch zu bekommen war es nirgends. Also wurde Heidenreich selbst tätig und überzeugte den Plattenladen seines Vertrauens, das Album direkt zu importieren, mit dem Ergebnis, daß alle gelieferten 50 Alben innerhalb eines halben Jahres ausverkauft waren. – Später übernahm übrigens die EMI den Deutschlandvertrieb für Carmen.

Und so wuchs Charlys Sammlung mit der Zeit unablässig: Anomaly der US-Amerikaner McLuhan gab den Ausschlag, die Kriterien zur Musikauswahl enger zu stecken. Wichtig waren Instrumentierung, Tracklänge (keine Alben mit mehrheitlich Stücken unter 10 Minuten) — und das Cover. Gleichzeitig war Anomaly auch das Album, welches ihn nach eigenen Worten zum Sammler machte und das erste von vielen, für dessen Erwerb er richtiggehend auf die Suche gehen mußte, etwas das er als den „Mythos“ bezeichnet, der sich so um manche begehrten, aber verwehrten Alben legen kann. Einen Sammlermarkt gab es lange nicht, entsprechend bedeutsam war das erstmalige Erscheinen der Fachzeitschrift „Chatterbox“ 1983, in der es neben Hinweisen zu Plattenauktionen natürlich auch die Möglichkeit gab, mit anderen Sammlern in Kontakt treten zu können. Ein Umstand, der umso bedeutender wird, wenn man bedenkt, daß sich die großen Labels auch Anfang der 1980er-Jahre noch nicht an die ihn mittlerweile vorrangig interessierende Musiksparte im Schnittbereich von Jazz und Rock herangetraut hatten, die Alben quasi „endemisch“ in ihrem Ursprungsland waren und dort erst Singleauskopplungen hervorgebracht haben mußten, bevor an einen internationalen Vertrieb gedacht werden konnte.
Ein Forum wie die Zeitschrift „Chatterbox“ erlaubten natürlich eine immense Beschleunigung des Sammelfortschritts und so war es 1995 soweit: die, wie es Heidenreich ausdrückt, „archäologische Phase“, die Suche nach älteren Scheiben war beendet und die Sammlung — bis auf fünf oder sechs Alben, die auf Höchstpreisniveau um die damals 1000 DM gehandelt wurden — vollendet.

In der Zwischenzeit war er jedoch nicht nur emsig am Sammeln gewesen, sondern auch selbst aktiv bei der Promotion und Liveveranstaltung geworden. All das, was er seit den 1990ern bis heute aufgebaut hat mitsamt der FreakShow-Aktivitäten, findet seinen Ursprung jedoch bereits Jahrzehnte zuvor: Van der Graaf Generator (VdGG) mit dem von ihm als so bedeutsam herausgestellten, als erstes VdGG-Album in Deutschland erschienenen H to He – Who am the only one, faszinierten Heidenreich mit ihren Texten derart, daß er diese mit in die Schule nahm, seinem Englischlehrer vorlegte und – es waren Zeiten konzeptioneller Methodik-Offenheit – diese dann auch im Rahmen des Englischunterrichts behandelt wurden. Letztlich genügte ihm dieses Eintauchen in die literarische Dimension der Musik nicht und so folgte ab 1975 die Studienkombination Englisch/Sport, was zum einen seinen behenden Umgang mit fremdsprachigen Interpreten auf und abseits der Bühne erklärt, ihn aber zum anderen – und ganz generell – von Coburg nach Würzburg führte, wo er seither auch hängengeblieben ist — und kräftig im Würzburger Kulturleben mitmischt: F.: Gunther Schunknach ersten DJ-Erfahrungen in Clubs, bei denen er zwischen „Spät-70er-Jahre-Eiermusik“ immer wieder Colosseum und VdGG einstreute (und ‚entsetzten’ Besuchern riet: „komm nächste Woche wieder, dann gefällts dir“) und der Chance, Ende der 80er-Jahre für die vom Radio der Jazzinitiative Würzburg ausgestrahlte Sendung „Blue Notes - Jazz & Blues on Friday Night“ auflegen zu dürfen, folgte bald schon das von 1989 bis 1992 dauernde Engagement beim mittlerweile nicht mehr bestehenden Lokalsender W1, bei dem er zunächst im Rahmen der Sendung „Trend Line“ im Team, später mit seiner eigenen Sendung „Freakshow“ als alleiniger DJ aktiv war, was ihm die Gelegenheit gab, auch Longplayer ab 15 Minuten Spieldauer in den Äther zu schicken. Diese Sendung sorgte dafür, daß Charly und seine Freakshow zu einer Marke wurden und so folgte nicht lange auf sein Radioengagement, 1993, der Beginn der Freakshow-Parties im damals frisch neugegründeten AKW! (das ehemalige Autonome Kulturzentrum Würzburg im Bürgerbräu-Areal in der Zellerau), wo er aufgrund seiner Bekanntheit seine musikalischen Vorlieben ausleben durfte und wo sein DJ-Engagement und seine Sammelleidenschaft der vergangenen 20 Jahre zusammentrafen, denn es waren jene Sammlerbekanntschaften aus Chatterbox-Tagen, die zwischenzeitlich ihre eigenen Labels gegründet hatten und Charlys Freakshow mit den Alben ihrer Interpreten versorgten.

1994, im Sommer, das Fußball-WM-Finale in den USA stand ins Haus, fragte eine schwedische Band, von deren erstem Album Vemod er bereits 50 Exemplare an den Mann bringen konnte, bei ihm an: sie sei auf der Durchreise zu einer Tour in Italien und würde gern Halt machen in Würzburg. Das Konzert kam zustande und trotz WM-Finale am selben Abend, trotz brütender Hitze im rappelvollen AKW!: das erste Freakshow-Konzert mit Anekdoten war ein voller Erfolg, die Band und das Publikum waren begeistert, obwohl Vemod nicht mehr für das Konzert hergab als 50 Minuten. Das Konzert wurde dann noch verlängert, indem die Band Stücke von King Crimson (aus ihren Coverband-Tagen) und ein Cello-Solo als Zugabe spielte.

À propos spielen: Selbst aktiv ein Instrument zu spielen (und zu beherrschen), auch daran versuchte sich Heidenreich schon sehr frühzeitig ab Ende der 50er, im Alter von sechs Jahren. Klavier war es, wie es in so vielen Fällen das Einstiegsinstrument darstellt. – Und wie in ebenso vielen Fällen machte ihm mit Beginn seiner Sturm und Drang-Jahre der Fußball (und andere zunehmend an Wichtigkeit gewinnende Interessen) einen Strich durch die Klavierrechnung, und auch die Aussicht, der holden Weiblichkeit dereinst durch vollendet schmachtendes Spiel imponieren zu können, zerschlug sich mit fortschreitendem Einstieg und Einblick in die sich immer weiter, immer rascher entwickelnde und diversifizierende Welt der noch jungen Beatmusik. Jener Einblick, der für Charly letztlich im Progressive Rock enden sollte. Die Aussicht, am Instrument nie so gut sein zu können wie jene, denen er nachts im verrauschten Mittelwellensender bewundernd zuhörte, ließ ihn das Vorhaben des Instrumentenspiels fallenlassen. — Vielleicht das beste, was dem Freakshow-Gänger, aus heutiger Perspektive betrachtet, hat passieren können, denn – so Heidenreich – die selbstinitiierte Veranstaltung von Konzerten kann als Kompensation der eigenen Nicht-Beherrschung eines Instruments angesehen werden.
Und so begann ab Mitte der 90er-Jahre die Konzertintensität der Freakshow stetig an Fahrt zu gewinnen: von einem bis nur wenigen Konzerten pro Jahr bis 2000 beginnend, bekam die Veranstaltungsreihe ab 2001 mit dem Anschluß der Musikinitiative Freakshow an den damals in Würzburg rege aktiven Verein für Subkultur Galerie 03 erheblichen Schub, der es Heidenreich ermöglichte, im Sommer 2001 das erste Freakshow Artrock Festival mit dem bis heute glanzvollen Line Up Magma, Present, Anekdoten zu veranstalten. Seither haben sich nicht nur die ein-, bisweilen auch zweimal pro Jahr stattfindenden Festivals fest im Veranstaltungskalender Würzburgs etabliert, sondern auch die Einzelkonzertaktivität intensivierte sich und liegt mittlerweile bei ca. 10 – 15 Konzerten pro Jahr (einen nahezu vollständigen Überblick über die Konzerte gibt das Konzertarchiv der Freakshow-Homepage).

Wuerzblog.de-Macher Ralf Thees stellt im Hinblick auf diese umfangreiche Tätigkeit fest, daß es nach mehr als 25 Jahren konstant aktiven Wirkens für das Würzburger Kulturleben an der Zeit wäre, Heidenreich hierfür mit einem der Kulturpreise der Stadt zu ehren, anstatt diese regelmäßig an oftmals nur kurzzeitig in Würzburg wirkende Akteure, bevorzugt aus dem klassischen Fach stammend, zu verleihen: „man muss den Prog-Rock nicht mögen, aber ihm künstlerischen Anspruch abzusprechen, wäre in meinen Augen kulturelle Kurzsichtigkeit“. Diesen Gedanken nehme ich gerne noch mal auf und hätte mir gewünscht, daß Moderator Schütze hierauf stärker eingegangen wäre, mit Hilfe Heidenreichs den Gründen nachgespürt hätte, weshalb selbst älteren Würzburger Semestern die Freakshow nichts sagt und sich die Stadt, trotz jahrelanger finanzieller Unterstützung der Veranstaltungsreihe, scheinbar nicht dazu überwinden kann, Heidenreichs Arbeit für einen glanzvollen Nachmittag die Ehre des Spotlights der breiten öffentlichen Wahrnehmung zuteil werden zu lassen abseits der Kellerräume seiner Haus-und-Hof-Location, des Immerhin.

Nach fast dreieinhalb Stunden (mit nur 15 Minuten Pause) ist man an diesem Abend um viele Informationen und Einblicke in die kleine große Welt des Charly Heidenreich und seiner Freakshow reicher. Spannend zu hören, wie sich die Dinge zu dem fügten, was sie heute sind. Und so bleibt mir an dieser Stelle nur Danke für den Abend zu sagen und der Freakshow alles Gute für die Zukunft zu wünschen, sprich: weiterhin tolle Bands und den Zuspruch, mit dem sich die Reihe langfristig am Leben halten läßt, denn das Verschwinden kleiner Szenen, die so wichtig für die Gesamtkultur einer Gesellschaft sind, zu Gunsten dröger, charakterloser Vereinheitlichung ganz im Zeichen des Mainstream, es wäre kein schönes, aber leider ein klares Spiegelbild unserer Gesellschaft.

Darum: support your local progrock promoter!

Abschließend noch ein Hinweis: Eine gekürzte, um die geschichtlichen Aspekte der Freakshow erweiterte Version dieses Artikels findet sich auf der Freakshow-Homepage. Ebenso bietet sich dort die Möglichkeit, sich das Gespräch im Stream anzuhören.

Im Folgenden natürlich noch die (offizielle, denn, wie gesagt, Charly hatte viel zu erzählen und darum wurde Stück #10 als Abspann bzw. Edel-Rauswerfer gespielt) Playlist des Abends:

  1. Good Rats - For the Sake of Anyone (1968)
  2. Chicago Transit Authority - Listen (1969)
  3. Van Der Graaf Generator - Man Erg (1971)
  4. McLuhan - Spiders in Neal’s Basement (1972)
  5. Carmen - Bulerías (1973)
  6. Esperanto - Eleanor Rigby (1975)
  7. Magma - Hhai (1975)
  8. Szobel - Mr. Softee (1976)
  9. Bill Bruford - Adios a la Pasada (1977)
  10. King Crimson - Starless (1974)
  11. Hidden Track: Charly liest Loriots „Advent“

Danke für den Bericht, schön was von Charly zu hören. War das denn eher ernst oder gab es auch viele Anekdoten? Da müsste Charly ja Unmengen auf Lager haben :-)

PS: http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470/showarti... :>

War ja kein öffentlich-rechtlicher Polittalk, natürlich gings da nicht bierernst zu und Charly konnte einige seiner Anekdoten anbringen.