Glossen

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Zielgruppengenaue Werbung

Das trifft... Punktgenau.

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Lakritz, Rotwein und… Prog?!

Eine verzogene Miene, das Gefühl geschmacklicher Irritation, zumindest Befremden. Ob nun die erste Berührung mit Salzlakritz oder (gehaltvollem) trockenem Rotwein – wer zuvor nur die Ebene des Süßen kannte, für den mögen die neu entdeckten herb-anspruchsvollen Noten daliegen wie ein Gebirge: unzugänglich, sich dem (schnellen) Erschließen verweigernd, vielleicht sogar zunächst abweisend.

Ein Kenner des Weins erzählte mir einmal, zufällig bei einer Weinprobe beinander sitzend, entsprechend nicht minder gesellig, daß der menschliche Geschmackssinn ungleich mehr Nuancen im herben Bereich unterscheiden könne, als im süßen.

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Prognachlaß und Flüsterasphalt

Lange Gesichter beim Nachlaß-Verteilen: Was tun mit des Onkels CD-Sammlung voller unhörbarer Obskuritäten? - Eine Alltagsbetrachtung.

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Die Macht des Openers

Ein Gastbetrag von [progrock-dt]-Urgestein und Blogger txgx alias Thorsten Gürntke, zu gut, um ihn hier nicht zweitzuverwerten.

Schon in der klassischen Musik wusste man von der Wirkung einer bombastischen und euphorisch anmutenden Ouvertüre. Und auch in der modernen Musik halte ich einen kraftvollen und fesselnden Opener, der modernen Eröffnung sozusagen, für den Schlüssel zu einem "guten" Album. Schließlich ist der Opener der Einstieg in das Album. Wer kennt das Gefühl nicht. Man bekommt ein neues Stück Musik, legt die CD mit zitternder Erwartung in den Player, drückt Start und wartet auf die neuen Klänge, die einen verzaubern sollen. Ich behaupte: Ist das was da kommt langweilig und wenig mitreißend, dann wird auch das Album weniger deutlich in Erinnerung bleiben. Der erste Eindruck entscheidet. Sicherlich gibt es da noch manch andere Faktoren, ob ein Album letztlich wirklich groß ist, ein guter Beginn kann aber nicht schaden.

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Van Der Graaf Generator - Triloaded

Derweil wir alle (naja, ok, zumindest ich) auf das neue Van Der Graaf Generator-Album Trisector warten ist hier ein kleiner (hüstel) Teaser: Das gesamte letztjährige Konzert in Trio-Besetzung aus Amsterdam, gefilmt im Club Paradiso am 14.04.2007

Achtung: "««" bzw. "»»" drücken, um zu nächsten/vorigen Stück des Konzerts zu gelangen

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Progger auf Abwegen

Vor kurzen habe ich durch Zufall gesehen, dass Ex-Panzerballett-Co-Gitarrist Andreas Dombert (der inzwischen durch Martin Mayrhofer ersetzt wurde, vielleicht sogar wegen dem Folgenden?) zur Band der letztes Jahr zumindest in Bayern dank unablässigem Airplay bei Bayern 3 extrem erfolgreichen Sängerin Claudia Koreck (Hit: "Fliang") gehört. Kleiner Stilbruch im Vergleich zu Panzerballett. Ebenfalls in Claudia Korecks Band (Danke an Maria Ortner für den Hinweis) spielt RPWL-Schlagzeuger Manni Müller. Kein ganz so großer Stilbruch, allerdings.

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Asia featuring John Payne

Ach Du meine Güte! ich habe gerade in den News die Website von "Asia featuring John Payne" besucht: Meine Fresse, das Ganze wirklich schon sehr abgewrackt: Ein lahmer Server und ein popeliges Wordpress-Blog, notdürftig umgeürgselt ähm... designed und absolut kein neues Material der aktuellen Besetzung.

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Hassfiguren des Progrocks

In der Liste geht es mal wieder heiß her. Man fragt sich (mal wieder), wer Schuld hat am Niedergang des Progressive Rock in den 1970er Jahren: Der Disco-Sound? Der Punk? Phil Collins und seine Balladen? Der Neoprog oder der Melodic Rock?

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Ich weiß, dass ich nichts weiß

Keine Sorge, ich werde jetzt nicht mal wieder philosophisch. Mir ist nur eines aufgefallen: je mehr Musik ich kenne, desto mehr weiß ich, wieviel Musik ich nicht kenne.

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Schubladen

Schubladen sind hilfreich, physikalische ebenso wie ideell-sprachliche. Beide organisieren Dingse und helfen beim Sprechen und Schreiben über Dingse. Nicht-physikalische Schubladen haben obendrein den Vorteil, dass Dingse gleich in mehrere gleichzeitig gepackt werden können, was für physikalische Dingse und Schubladen in unserem Universum schwierig ist. Deshalb mag ich das typische "Schubladen sind doof!"-Geschrei nicht hören. Im Gegenteil, ich möchte hiermit das Zimmern und Einpassen einer weiteren Schublade vorschlagen.

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