Der musikalische Adventskalender 2016 – #1: Sufjan Stevens – Silver & Gold (Noisetrade Sampler)

Ohne Vorplanung, einfach aus einem Impuls heraus möchte ich 2016 (mit eurer Hilfe, Vorschläge für kostenlose, prog-nahe Alben bei Bandcamp, Noisetrade et. nehme ich gerne in den Kommentaren unten entgegen) 24 lohnenswerte musikalische Geschenke für euch finden. Hinter dem ersten „Türchen“ versteckt sich heute ein Dauerbrenner meiner alljährlichen Weihnachtsempfehlungen: Ein 12-Track-Sampler aus Sufjan Stevens‘ unerreichter Low-Fi-Weihnachtssammlung „Silver & Gold“ aus dem Jahre 2012. Bescheiden, albern, bombastisch, aufgedreht, niedlich, verspielt, melancholisch. Und ja, ein echtes Einhorn ist auch dabei.

http://noisetrade.com/sufjanstevens/silver-gold-noisetrade-holiday-sampler

Die üppig ausgestattete 5-EP-Box „Songs for Christmas, Vol. 6-10“ gibt es bei amazon.de oder bei jpc.de.

Die ebenso geniale erste Box gibt es ebenfalls bei amazon.de oder jpc.de.

Anmerkung: Die angegebenen Links zu Amazon und JPC sind sogenannte „Affiliate Links“. Von den Verkäufen, die über diese Links generiert werden, wird ein geringer Prozentsatz (natürlich ohne Aufpreis) auf das Konto des Autoren gutgeschrieben. Mit dem so eingenommenen Geld versuche ich die laufenden Kosten für die Website zu finanzieren. Außerdem habe ich bei Überschüssen vor den Blogautoren zumindest gelgentlich eine kleine Aufwandsentschädigung für ihre Artikel zukommen zu lassen. Selbstverständlich steht es jeden Besucher frei, diese Links zu nutzen oder die ID-Tag am Ende des Links „wegzukürzen“ oder die CDs in anderen Shops oder bei lokalen Händeln zu kaufen.

7 comments for “Der musikalische Adventskalender 2016 – #1: Sufjan Stevens – Silver & Gold (Noisetrade Sampler)

  1. roland heil
    10. Dezember 2016 at 23:23

    amazon geht nicht, ebenso JPC. Kleine Vertriebe müssen unterstützt werden. Sollte Pflicht für ALLE Proggies sein bei dem Anspruch, den diese Szene vertritt.

    • sal
      11. Dezember 2016 at 11:27

      Ich habe mir lange überlegt, ob ich bitter sarkastisch oder ernsthaft auf diesen Kommentar antworten soll. Zum einen ärgert er mich, dass Du nur Bezug auf die Verkaufslinks nimmt, zum anderen erklärst Du etwas „zur Pflicht“, was die eine Gewissensentscheidung jedes einzelnen sein sollte. FYI: Die Links sind Affiliate Links, mit denen ich versuche etwas von dem Geld hereinzuholen, das ich jedes Jahr in die Website hineinstecke. Außerdem träume ich davon, meinen Autoren auch mal eine kleine Aufwandsentschädigung zukommen zu lassen. Natürlich ist niemand verpflichtet, die Links aufzurufen oder gar darüber einzukaufen. Ich werde sogar noch einen entsprechenden Vermerk in die Artikel mit Affiliate Links setzen, aber bitte, Roland, keine Moralin-verseuchten Ätzkommentare für mich und meine Autoren hier, die einfach versuchen, der Szene eine Freude zu machen – mit kostenlosen (und legalen) Musik-Downloads und anderen Artikeln. Das demoralisiert unglaublich.

      BTW: Ich verstehe nicht, warum JPC, ein deutsches (und in Deutschland Steuern zahlendes) Unternehmen „böse“ ist und warum kleine Vertriebe unterstützt werden müssen. Und nein, ich habe keine Lust mit Dir an dieser Stelle eine Kapitalismus-Kritik durchzuexerzieren.

      • roland heil
        11. Dezember 2016 at 14:37

        Mein Senf war ein persönliches Statement und sollte niemand zu irgendetwas zwingen. Ich werde bei amazon u.jpc eben nicht einkaufen.Punkt. Ich versuche immer bei den/über die Bands zu Kaufen o. bei empire-music o.ä. kleinen Händlern, die mit Herzblut ihrer Profession folgen. –
        Mit dem Zusatz bzgl. „Anspruch der Szene“ ging ich vlt. zu weit. Sorry dafür.
        Dass du – und andere – keine „Lust“ auf Kapitalismuskritik haben, finde ich schade. Die Zeiten sind schon lange reif dafür.
        Viele Grüße
        Roland

        • sal
          11. Dezember 2016 at 14:53

          Oh, Du hast mich im letzten Punkt völlig falsch verstanden. Ich weiß längst, dass wir uns die Systemfrage stellen müssen, dass der Kapitalismus an seine Grenzen gestoßen ist, dass er „seine eigenen Kinder“ frisst – nicht nur in der 3. Welt (das tat er immer), sondern zunehmend auch in der 1. Welt. Aber ich habe keine Lust das hier zu erörtern. Ich glaube nicht, dass das hier das richtige Forum ist.

  2. ROWIAL
    12. Dezember 2016 at 18:52

    Ja lieber Sal und ja Namensvetter Roland,
    SUFJAN STEVENS ist ein schönes Weihnachtskalendertürchen. Es ist meist interessant und einnehmend, seine Sachen zu hören – ok, es sind auch immer wieder langweilige und kitschige Minuten dabei. Aber in einiger Hinsicht, v.a. bzgl. der ungeheuer vielen Sound(scape)s sind die Sachen progressiv (v.a. „The Age Of Adz“) und zuweilen völlig frappierend. Der/das darf bei progrock-dt schonmal gepriesen werden. Daher: Danke Sal, schomma hierfür für die Tür hier. ☺
    Kapitalismuskritik ist mehr als angebracht. Aber nicht hier und wenn schon, dann gerne progressiver und wirksamer als mit der etwas schlichten Forderung: Einkaufen bei kleinen Händlern. Was kümmerts die große Eiche, wenn sich die kleine Wildsau an ihr rubbelt … Das müsste gaanz annas … ; aufwändiger und komplizierter, wenn’s relevant wirken sollte. Gerade, weil aus dunkeldeutsch-„alternativen“ Richtungen, eine bedrohlich blöde Kapi-Kritik wie braune Brühe übers Land schwappt.
    Der wie dem (zu) späten Kapitalismus zu beGEGnEN ist. Aber doch nicht hier.

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