Nachricht

Weitere Umbesetzungen bei Yes [UPDATE]

Nach dem Verzicht von Rick Wakeman auf die anstehende Nordamerika-Tour im Sommer 2008 seiner Stammband Yes (progrock-dt.de berichtete) sind nun weitere Umbesetzungen zu vermelden: Alan White muss ebenfalls aus gesundheitlichen Gründen kürzer treten und wird der Band nicht als Drummer zur Verfügung stehen. Er wird dieses Jahr lediglich einige Termine mit dem Yes-Spin-Off Circa (u.a. auf der Night-of-the-Prog-Festival auf der Loreley) wahrnehmen. Für ihn wurde der Drummer Dylan Howe, Steves Sohn, engagiert. Dylan Howe hatte bereits mit Vater Steve und Oliver Wakeman, Ricks Ersatzmann bei Yes, auf Steve Howes Solo-Album "Spectrum" (InsideOut, 2005) mitgespielt. Außerdem wurde bekannt, dass Jons Tochter Jade Anderson die Band als Backing Vocalist unterstützen wird. Jade hatte schon auf diversen Solo-Alben des Vaters Jon mitgewirkt. Derzeit gibt es keine Pläne, die "Yes-Family-Tour" auf Europa auszuweiten.

Ganz so schlimm ist es nun doch nicht - die gestern gemeldeten Umbesetzungen bei Yes durch Dylan Howe und Jade Anderson waren frei erfunden und nur ein Aprilscherz, wenn auch offenbar kein völlig aus der Luft gegriffener. Wahr bleibt: Oliver Wakeman ersetzt Rick - ob die Kinder von Squire, Anderson, White und Howe irgendwann einmal in die Fußstapfen der Eltern treten, bleibt abzuwarten. Ironischerweise kann ich es mir gerade bei Yes ganz gut vorstellen, Und es gibt ja auch Präzedenzfälle - bei der Led Zep-Reunion im Dezember drummte Sohnemann Jason für John Bonham, die Zappa-Kinderlein schlachten mit Zappa plays Zappa das Erbe des Vaters geschickt (und gekonnt) aus, bei Tangerine Dream waren doch auch schon alle Froese-Kinderleins an den Keyboards. Family-Tradition ist also in Zukunft nicht auszuschließen und beileibe kein Aprilscherz.

Kurios. Dann fehlt ja nur noch ein Engagement von Chris Squires Nachwuchs, falls er welchen hat. Kommt jetzt die Next-Generation-Yes-Jukebox-Band?

oder ist das der progrock-dt April"scherz"?

...finde diese familieren Umbesetzungen eigentlich ganz sympathisch.
So mancher Vater würde sich wohl wünschen, dass Sohn oder Tochter ins elterliche Unternehmen einsteigen.
Bin schon auf die 2050iger Besetzung gespannt.

st64

...wenn ichs erleben darf