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Yes-Bassist Chris Squire an akuter Leukämie erkrankt

Der Yes-Bassist Chris Squire ist an einer akuten Form von Leukämie (genauer gesagt an akuter Erythrozyten-Leukämie - einer Leukämie, die die roten Blutkörperchen angreift) erkrankt. In den nächsten Monaten wird er sich an seinem Wohnort (in Phoenix, Arizona, USA) einer kräftezehrenden Chemotherapie unterziehen. Bei den kommenden Live-Terminen (u.a. Cruise to the Edge und eine gemeinsame Tour mit Toto) wird er von Billy Sherwood ersetzt, der bereits in vorangegangenen Besetzungen der Band als Gitarrist und Keyboarder zur Seite stand.

Squire ist das einzige Bandmitglied, das alle Besetzungswechsel der Band mitgemacht hat. Es ist das ersten Mal seit 1968, dass er der Band nicht zur Verfügung steht.

Prog-Fans weltweit wünschen Squire, einer der einflussreichsten Ikonen der Szene, viel Kraft für die anstehende Therapie und eine rasche, dauerhafte und vollständige Genesung.

Mich schockiert sowohl die Nachricht der Erkrankung Squires, als auch .. sein Ersatz! Was erwartet uns nun auf einem Yes Konzert?
Eine Schlaftablette von Drummer, eine Ningelsuse von Sänger, ein unsympathischer Keyboarder, der mit der Musik von Yes vollkommen überfordert ist (das Intro von Awaken brrrr) und der einst unnötigste Rhythmusgitarrist aller Zeiten am Bass. Bleibt noch der stets souveräne Steve Howe.
Aber jetzt reizt mich kein Yes Konzert mehr.
Ich wünsche dem guten Chris alles Gute und schnelle Genesung!