Die [progrock-dt] ist eine deutschsprachige Prog-Community, die sich 1999 als Mailingliste gegründet hat. Mittlerweile hat sie eine Vielzahl von Aktivitäten entwickelt, die den unterschiedlichsten Interessen der Mitglieder Rechnung tragen.

Die [progrock-dt] bringt alte Hasen und junge Entdecker, arrivierte Musiker und Nachwuchstalente, Radio-Macher, Label-Betreiber, Kritiker sowie Prog-Händler zusammen.

Neue Beiträge:

Kurzrezension

Theusz Amstrad - Disk #2

Franko-Zeuhl-Noise on Dope. - Wenn Cidre mit Camembert fusioniert und der daraus resultierende Gammablitz die Welt energetisiert!

Irgendwo in der tiefen Verneigung vor dem monolithischen Zeuhl Magmas der 70er-Jahre und den PC-Pionierzeiten der 70er- und 80er-Jahre (außerdem klingt "Amstrad" so sympathisch lautmalerisch nach "Hamtaahk"), zwischen unablässig grollendem Baß, sägend-riffender E-Gitarre und Noiseattitüde mit deklamierendem Gesang hat sich das Trio Theusz Amstrad aus Caen in eine Nische gesetzt,

Kurzrezension

Klark Nova - Zero Music

Huch! Ein rabenschwarzes Album ausgerechnet zu Ostern? – Alles nur Außenfassade, innen gibts das pralle Leben.

Na sowas! Bereits 2001 gegründet, zwischenzeitlich getrennt, veröffentlichten die seit drei Jahren wieder aktiven Klark Nova aus Aachen bereits Ende 2010 ihr Album Zero Music.

"Zero Music"... Welch Tiefstapelei! Hier ist nicht nur überhaupt Musik drauf, hier ist sogar sehr viel Musik drauf!

Glosse

Prognachlaß und Flüsterasphalt

Lange Gesichter beim Nachlaß-Verteilen: Was tun mit des Onkels CD-Sammlung voller unhörbarer Obskuritäten? - Eine Alltagsbetrachtung.

Kurzrezension

Aus den Reihen "Die geile Band" / "Prog wie er sein sollte": VeryShortShorts

Was unser Brücknersch Nik schon so lange über die Relevanz bzw. Irrelevanz von Longtracks als Kriterium für (guten) Prog predigt: zumindest eine Band auf diesem Planeten muß sein Prog-Manifest wohl sehr genau studiert haben und ihn sich daraufhin vermutlich als Ikone in den Proberaum gehängt haben. Ihn und seine These dermaßen beherzigend, daß sie sich das sogar in ihren Bandnamen reingeschrieben haben:

Kurzrezension

Lucien Dubuis Trio - Future Rock

Future Rock - CoverNicht weniger als die Zukunft des Rock ist es, die das Lucien Dubuis Trio da in Form seines Future Rock betitulierten, Ende 2012 erschienenen jüngsten Albums verspricht.

Lucien Dubuis, das ist dieser Schweizer Saxophonist, dessen Spielstil man ihm problemlos mit verbundenen Augen zuordnen kann, so charakteristisch für ihn ist seine Spieltechnik, das Gebläse schnarren, zwitschern und röcheln zu lassen; ihm auf eigene Art Leben einzuhauchen, im besten Sinne des Worts.

Artikel

Ein Abend mit Charly Heidenreich: Sein Leben mit der Musik. - Von den Anfängen einer Leidenschaft bis zur FreakShow

Musikorganisator Charly Heidenreich kennen viele, Einheimische aus Würzburg wie auch die oft von weither angereisten Besucher seiner Festivals. Diejenigen, die ihn bei seinen zahlreichen Einzelkonzerten und jährlichen Festivals im Rahmen seiner FreakShow seit Sommer 1994 als Bandansager und quirligen Umherwetzer, der überall ist und trotzdem für jeden ein nettes Wort parat hat, erlebt haben, wissen, wie sehr er das, was er dort auf die Bühne bringt liebt, wie sehr er selber ganz seine Veranstaltungen ist.
[progrock-dt] war dabei, als Charly für den Würzburger Musik-Talk „My favourite tracks“ Rede und Antwort stand, und aus dem Nähkästchen seines Lebens plaudernd die Entwicklungen seiner großen Leidenschaft, des Progressive Rock, Revue passieren ließ.

Kurzrezension

Kaos Protokoll - Quick & Dirty

Das Schweizer Trio Kaos Protokoll bringt in seinen an Ideen nicht armen Ansatz des Jazzrock neben einer ordentlichen Portion Rock immer wieder experimentelle Klangideen, elektronische Exkurse und punktuell auch formalen Minimalismus ein, die Band geht überhaupt gern über die Grenzen des Gewohnten hinaus.

Kurzrezension

Das unbekannte Album: Alright the Captain - SNIB

Cover
Gute-Laune-Mathrock mit Postrock-Appeal (vielleicht aber auch Post-Postrock mit Mathrock-Appeal)? Jepp! Mit klassischer Rockbesetzung Baß-Gitarre-Schlagzeug gehts rund: "Widely enhanced hard rock mit ganz viel Farbe und Stimmung - ohne vor den Kopf zu stoßen" nenn ich das. Macht Spaß und überrascht.

Anspieltip: Soundtrack your death

Kurzrezension

Marco Manzella e Antonella Scalia - Oltre...

Oltre Cover
Nachdem ich in dieser Artikelsparte zumeist Sachen aus der Schrägrock-Ecke ausbuddle, hab ich fast schon ein schlechtes Gewissen gegenüber unseren Melodie-affinen Lesern.
Zeit für nen Rehabilitierungsversuch, für den mir der gute Jochen Rindfrey (der das folgende Album bereits auch auf den BBS besprochen hat) die Steilvorlage gab, denn er schrieb mir in einer Mail:

Kurzrezension

Multinationaler Unisono-Drive: Heinz Karlhausen & The Diatonics - same

HKDiatonics Cover
Es gibt so Bands, wie halt eben auch HKD, da hört man nach dem Konzert Stimmen (ganz reelle), die in Zweifel ziehen, ob diese Musik denn auch auf Konserve funktionieren würde und das, obwohl man soeben Zeuge eines energetischen Auftritts geworden war. Vielleicht aber auch weil man gerade Zeuge eines zu energetischen Konzerts geworden war. Nicht anders ging mir das 2010 bei meiner ersten Begegnung mit dem multinationalen Trio.

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