Die [progrock-dt] ist eine deutschsprachige Prog-Community, die sich 1999 als Mailingliste gegründet hat. Mittlerweile hat sie eine Vielzahl von Aktivitäten entwickelt, die den unterschiedlichsten Interessen der Mitglieder Rechnung tragen.

Die [progrock-dt] bringt alte Hasen und junge Entdecker, arrivierte Musiker und Nachwuchstalente, Radio-Macher, Label-Betreiber, Kritiker sowie Prog-Händler zusammen.

Neue Beiträge:

Kurzrezension

Eder - Und was ist mit mir?

Was mit dir ist, du Album du? Du bist Jazz, da brauchst du gar nicht drumrumreden. Aber weil deine Schöpfer glücklicherweise immer wieder aus den Fenstern der Musikhochschule von Leipzig geschaut haben, bist du kein Jazzalbum geblieben.
Denn dort haben sie gesehen, daß es da draußen so viele Möglichkeiten gibt, Jazz vom oft belanglosen Schwubiwu im Hintergrund (wenngleich wenig hintergründig veranlagt) wegzubringen und ihm durch Hinzufügen von Rock-, Pop- und Improelementen Esprit einzuhauchen.

Kurzrezension

Father Figures - Bad Bad Birds

Immer wieder tauchen Bands auf, die zwar schon einige Zeit am Werkeln sind, aber erst später mit einer Studioaufnahme auf sich aufmerksam machen konnten.

In dieser Reihe: Father Figures aus dem Untergrund von Brooklyn mit ihrer EP Bad Bad Birds.

Halt, Du Jazzrock-Nichtmöger, hiergeblieben, das betrifft auch Dich!

Father Figures machen nämlich kein schräges, chromatisch-dissonantes Zeug, sondern geradezu kuscheligen Jazz mit akzentuierter Rocknote fernab krasser Jazzcore-Freakouts (hm, Kuscheljazzrock?). Das Rhodes ist ihr steter Begleiter; Freunde von dessen perlendem Klang werden also ihre Freude haben.

Kurzrezension

Ga'an - Ga'an

Der Liste mit kostenlosen Alben im Internet auf diesen Seiten verdanke ich die Entdeckung dieses wunderbaren Werks der Chicagoer Band Ga'an, die sich - der Name deutets an - in Eingedenk vergangener Tage irgendwo zwischen Spacerock, Krautrock und Zeuhl aufhält. Und sie tut dies nicht halbherzig und schon gar nicht verkopft, sondern die Dosis wird direkt in den Bauch injiziert wo sie ihren Weg ins Herz des Hörers findet.

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Interview mit Paul Masvidal von Cynic

Nach der Trennung von Tymon (Gitarre, Growls) und Robin Zielhorst (Bass) vor ca. einem Jahr war es nicht klar, was man von Cynic erwarten sollte. Aber 2011 wurde zu einem ziemlich produktiven Jahr für die Band: Es gab eine neue EP-Veröffentlichung (Carbon-Based Anatomy), eine neue Live-Band und Headliner-Tours durch die USA und Europa. Wir sprachen am 21. Dezember 2011 mit Cynic-Gitarrist und Sänger Paul Masvidal, direkt vor dem letzten Konzert der Europa-Tour im Colos-Saal, Aschaffenburg.

Interviewer Michael Schetter mit Paul Masvidal (rechts)Interviewer Michael Schetter mit Paul Masvidal (rechts)

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Ausführliches Interview mit Markus Reuter als Podcast (kostenloser Stream/Download)

Markus Reuter ist mit Sicherheit einer der talentiertesten und mittlerweile auch einflussreichsten Musiker der deutschen Elektronik/Avantgarde-Szene. Ob als Solist oder Duopartner (mit Pat Mastelotto bei Tuner u.a.), ob als Bandmitglied (Centrozoon, Stick Men, Europa String Choir) oder Produzent (Toyah Season Standard, Skin Diary u.a.) steht sein Name für kompromisslose Qualität und innovativen Sounds. Vor einigen Tagen erschien ein hörenswertes, sehr ausführliches Interview als kostenloser Podcast, geführt von seinem Centrozoon-Kollegen Tobias Reber.

Das ursprünglich beim Webradio der Deutschen Gesellschaft für Elektroakustische Musik (Degem) ausgestrahlte Interview kann man hier kostenlos anhören oder downloaden.

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Interview mit Richard Henshall und Tom MacLean von Haken und To-Mera

Hakens Set beim diesjährigen Night of the Prog an der Loreley wurde vom Publikum trotz der frühen Stunde (12:15 ging es los!) extrem gut aufgenommen. Ich hatte die Möglichkeit, ein paar Stunden später mit zwei Mitgliedern der Band zu sprechen: Keyboarder/Gitarrist/Hauptkomponist Richard „Hen“ Henshall und Bassist Tom MacLean. Die Idee dabei war, Interviews mit zwei Bands auf einmal zu führen, da die beiden auch in To-Mera zusammen spielen – wenn auch in ziemlich unterschiedlichen Rollen, mit Tom als Gitarrist/Hauptkomponist und Hen bloß an den Keys. Wir beschlossen, mit dem Haken-Teil des Interviews zu beginnen.


Michael Schetter mit Tom MacLean (Mitte) und Richard Henshall (rechts). Foto von Dave Mola

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"Wiederauftauchen" - ein Interview mit James LaBrie

Wir trafen James LaBrie am Tag des Dream-Theater-Auftritts beim diesjährigen „Night of the Prog“-Festival. Die derzeit beliebte Geschichte rund um Dream Theater dreht sich um die Band, die ihren Star-Schlagzeuger verlor und weitermachte, ohne ins Straucheln zu kommen, und sie ist gut. Aber wir haben beschlossen, eine andere Geschichte zu erzählen – es geht darin nicht um den Mann, der ausgestiegen ist, oder um denjenigen, der ihn ersetzt hat; es geht um die anderen und wie diese Veränderung sich auf sie ausgewirkt hat.

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Marktplatz für Festival-Mitfahrgelegenheiten

Dem Redaktionskollegen Nik verdanke ich die Idee, über diesen Artikel Mitfahrplätze für die bevorstehende sommerliche Festivalzeit zu sammeln. Danke! :)

Interessierte sind herzlich eingeladen, bestehende Plätze anzubieten bzw. nachzufragen.

Ich für meinen Teil kann anbieten:
Finkenbach-Festival. Hinfahrt am 19.8., Rückfahrt irgendwann im Laufe des danach folgendes Wochenendes.
Abfahrtsort: Würzburg

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Ben Folds - Live Music Hall in Köln, 08.03.2011

Gestern live gesehen: Ben Folds Erfahrungen: Die Live Music-Hall ist Mist. Schlechte Sicht (wenn man nicht gerade in der ersten Reihe steht), teure Getränkepreise, schlechter Sound, wenig bis keine Parkmöglichkeiten. Das Merchandise war ebenfalls viel zu teuer. 30 Euro für die letzte Ben Folds-CD (die Buch-Version), 25 Euro für ein T-Shirt. Kate Miller-Heidke (Support) war richtig gut, hat einen unfassbaren Stimmumfang und einen sehr fähigen (Akustik)Gitarristen neben sich auf der Bühne stehen. Dabei ist die Dame mit der voluminösen Stimme gerade mal halb so groß wie Fix (<- 3 m groß) und dabei höchstens halb so schwer wie ich (<- schon sehr dünn, aber dann doch nicht so sehr). Ben Folds ist ein sympathischer Kerl, ein Top-Songwriter und Performer.

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Relocator präsentieren neue Sextett-Besetzung für "Generation Prog live" am 11. Februar

Der umfangreiche Gastauftritt von Derek Sherinian (Ex-Dream Theater) auf dem Debütalbum von Relocator brachte dem deutsch-niederländische Projekt viel internationale Beachtung ein, doch am Ende blieb für viele die Frage: Wie wollen die das alles ohne den viel beschäftigten Keyboarder live spielen? Für den ersten öffentlichen Auftritt am 11. Februar (im Rahmen des Mini-Festivals "Generation Prog live" im Omega Erlangen) haben Stefan Artwin und [progrock-dt]-Urgestein Michael Schetter (geb. Pruchnicki) zum Glück einen fähigen Ersatz für Sherinian gefunden: Sergej Schamber, ansonsten aktiv in der Bamberger Band Ocean Spout, hier zu sehen bei den Vorbereitungen für das Konzert:

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