Opener

Glosse

Die Macht des Openers

Ein Gastbetrag von [progrock-dt]-Urgestein und Blogger txgx alias Thorsten Gürntke, zu gut, um ihn hier nicht zweitzuverwerten.

Schon in der klassischen Musik wusste man von der Wirkung einer bombastischen und euphorisch anmutenden Ouvertüre. Und auch in der modernen Musik halte ich einen kraftvollen und fesselnden Opener, der modernen Eröffnung sozusagen, für den Schlüssel zu einem "guten" Album. Schließlich ist der Opener der Einstieg in das Album. Wer kennt das Gefühl nicht. Man bekommt ein neues Stück Musik, legt die CD mit zitternder Erwartung in den Player, drückt Start und wartet auf die neuen Klänge, die einen verzaubern sollen. Ich behaupte: Ist das was da kommt langweilig und wenig mitreißend, dann wird auch das Album weniger deutlich in Erinnerung bleiben. Der erste Eindruck entscheidet. Sicherlich gibt es da noch manch andere Faktoren, ob ein Album letztlich wirklich groß ist, ein guter Beginn kann aber nicht schaden.

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