Todesfall

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Adelbert von Deyen gestorben

Der deutsche Musiker Adelbert von Deyen ist bereits am 13. Februar im Alter von 64 Jahren gestorben. Der 1953 im schleswig-holsteinischen Süderbrarup geborene Musiker machte elektronische Musik im Stil der Berliner Schule, sein Debüt "Sternzeit" erschien 1978. Anfang der 90er unterbrach er seine musikalische Laufbahn, um sich verstärkt der Malerei und Grafik zu widmen, erst ab 2006 war er gelegentlich wieder musikalisch aktiv. Sein letztes Album "Old Fashioned" erschien 2009.

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Quelle: Facebook

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Didier Lockwood gestorben

Der französische Violinist Didier Lockwood ist am 18. Februar im Alter von 62 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben. Der in Calais geborene Musiker ist in Progrock-Kreisen hauptsächlich als Mitglied der Zeuhl-Urväter Magma bekannt. Nach seiner Zeit bei Magma wandte er sich dem Jazz zu und trat u.a. mit Dave Brubeck, Miles Davis, Herbie Hancock und Billy Cobham auf.

Quelle: SPON

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Christian Burchard (Embryo) gestorben

Der deutsche Musiker Christian Burchard, Gründer und Schlagzeuger und Vibraphonist von Embryo, ist am 17. Januar verstorben. Der 1946 in Hof geborene Musiker gründete 1969 Embryo, eine der bedeutendsten Formationen des Krautrock, die auch in Gefilden von Jazz und Weltmusik tätig war. Seit einem Schlaganfall im Sommer 2016 war Burchard nicht mehr in der Lage, Instrumente zu spielen, seinen Platz bei Embryo nahm seitdem seine Tochter Marja ein.

Quelle: Facebook-Präsenz von Embryo

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Ray Thomas gestorben

Ray Thomas, Mitbegründer der Moody Blues, ist am 4. Januar im Alter von 76 Jahren gestorben. Er gehörte der Band als Sänger und Flötist bis 2002 an, als er sich aus gesundheitlichen Gründen zurückzog. Im Oktober 2014 gab Ray Thomas bekannt, dass er an Prostatakrebs erkrankt war.

Quelle: prog.teamrock

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Klaus Hoffmann-Hoock (Cosmic Hoffmann) verstorben

Der deutsche Elektronik-Musiker Klaus Hoffmann-Hoock ist gestorben. Der 1951 in Duisburg geborene Musiker begann in den 60er Jahren Gitarre und Schlagzeug zu spielen, der Besuch eines Genesis-Konzerts 1972 brachte ihn dann auf die Idee, sich mit elektronischen Tasteninstrumenten, insbesondere dem Mellotron, zu beschäftigen. Es folgten verschiedene Bandprojekte, darunter Cosmic Hoffmann, wo er sich dem Stil der Berliner Schule elektronischer Musik widmete.

Quelle: empulsiv.de

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Canterbury-Legende Phil Miller verstorben

Wieder ist ein großer Musiker von uns gegangen: der britische Gitarrist Phil Miller, eine Ikone der Canterbury-Szene, ist am 18. Oktober im Alter von 68 Jahren verstorben. Miller war in zahlreichen Bands der Szene aktiv, etwa Matching Mole, National Health, Hatfield and the North. Ende 1982 gründete er seine eigene Band In Cahoots, deren letzte Veröffentlichung "Mind Over Matter" von 2011 stammt.

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Joy Fleming gestorben

Die Sängerin Joy Fleming ist am Abend des 27. September im Alter von 72 Jahren gestorben. Die als Erna Raad geborene Sängerin ist zwar hauptsächlich durch Blues ("Neckarbrücken-Blues") und Schlager ("Ein Lied kann eine Brücke sein") bekannt, war aber mit ihrem als "Joy Unlimited" erschienenen Album "Schmetterlinge" von 1971 auch in jazzig-krautigen Klangwelten unterwegs.

Quelle: Tagesschau

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Produzent Guido Lucas verstorben

Der deutsche Bassist, Labelbetreiber von BluNoise Records und Noise- und Krautrock-Produzent Guido Lucas ist im Alter von 53 Jahren verstorben. Die deutsche Indie-Szene verliert mit Lucas einen ihrer charakteristischsten und kompromisslosesten Köpfe. Der Prog-Gemeinde war Lucas durch seine Arbeit mit den proggig angehauchte Bands wie mouth und Pendikel ein Begriff, denen er als Produzent einen rotzigen, krautrockigen Sound verlieh.

Quelle: Visions

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Virgil Howe, Sohn von Steve Howe überraschend verstorben – Tour abgebrochen

Völlig unerwartet ist Steve Howes jüngerer Sohn Virgil Howe gestern verstorben. Die Band teilte auf ihrer offiziellen Facebook-Seite mit, dass die aktuelle Yestival-Tournee mit sofortiger Wirkung abgebrochen wird. Eine genaue Todesursache ist nicht bekannt.

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Holger Czukay verstorben

Der ehemalige Can-Bassist und spätere Solo-Musiker Holger Czukay ist in Weilerswist bei Köln tot in seinem Haus aufgefunden worden. Holger Czukay wurde 79 Jahre alt und starb nur wenige Wochen nach dem Tod seiner Frau Ursula (55). Die näheren Umstände seines Todes sind noch ungeklärt.

Czukay prägte zwischen 1968 und 1977 als Gründungsmitglied den Sound seiner Band Can, die als eine der ersten deutschen Rockbands auch im Ausland wahrgenommen wurde und galt als eine der herausragendsten und exzentrischsten Figuren der Krautrock-Szene. In den 1980er und 1990er Jahren arbeitete er mit arrivierten internationalen Künstlern wie Jah Wobble, Conny Plank, The Edge, den Eurythmics, David Sylvian (zwei Alben) oder Brian Eno zusammen.

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